Was unsere Kleidung wirklich kostet

Über die Schattenseiten der Fast-Fashion-Industrie

Viele wissen, dass Mode mit schlechten Arbeitsbedingungen einhergeht. Doch wie sieht es in der Textilindustrie tatsächlich aus? Was sind die Herausforderungen und warum ändert sich wenig, wenn diese erkannt sind?

Für meinen neuen Artikel habe ich mit Natalie Schaller von IJM Deutschland und mit Dietmar Weinbrenner von der Kampagne Saubere Kleidung gesprochen – zwei absolute ExpertInnen aus zwei Organisationen, die wertvolle und wichtige Arbeit machen, um die Bedingungen in der Textilindustrie zu verbessern.

Drei Dinge haben mich bei meiner Recherche sehr schockiert:

  • Rund 400.000 Pakete kommen jeden Tag in Europa an – ein Großteil davon ist Fast Fashion, d.h. Textilien, die nur billig produziert und schnell wieder entsorgt werden
  • Eine Näherin in Bangladesh verdient in einer Textilfabrik oft nur die Hälfte des Gehalts, das sie für ein menschenwürdiges Leben benötigen würde
  • Viele Näherinnen in den Produktionsländern von Mode teilen sich Betten und schlafen in Schichten, weil sie sich kein eigenes Zimmer mieten können.

Es sind verheerende Zustände, die für uns KonsumentInnen oft unsichtbar bleiben. Die Journalistin Lucy Siegle sagt dazu:
„Fast Fashion ist nicht billig – jemand anders zahlt woanders auf der Welt den Preis dafür.“

Den ganzen Artikel und mehr zu fairen Alternativen findest du in dieser und den kommenden Ausgaben des andersLEBEN Magazins im Bundesverlag: https://andersleben-magazin.net/

Lass mir gerne einen Kommentar da: Wie geht es dir mit dem Thema Fast Fashion?